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Nikotin Entzug: Eine Übersicht von Verlauf und Symptomen
13.11.2017 10:06

Nikotin Entzug: Eine Übersicht von Verlauf und Symptomen

Einer der vielen Vorteile der E-Zigarette ist es, dass sie es ihren Nutzern erlaubt mit dem Rauchen aufzuhören, ohne dabei die volle Wirkung eines typischen Nikotinentzugs durchleben zu müssen. Normalerweise, in Abhängigkeit von der vorherigen Frequenz des Rauchens, stellt sich nach Stopp der Suchtbefriedigung sehr schnell der Punkt ein, an dem der Körper nach mehr verlangt. Man verspürt Lust auf eine Zigarette, die nur umso größer wird, wenn man sie ignoriert. Man beginnt, Unruhe zu verspüren, hat Probleme damit, sich zu konzentrieren und die eigene Stimmung sinkt merkbar ab. All diese Symptome des typischen Nikotinentzugs tragen dazu bei, dass viele Raucher, die versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören, dann am Ende doch wieder zur Zigarette greifen. Eine gute Nachricht ist allerdings, dass Vapen hier einen deutlichen Unterschied macht. In diesem Blogbeitrag wollen wir uns einmal genauer mit dem Thema Nikotin Entzug beschäftigen und grundsätzliche Fragen zu diesem Thema beantworten. Gerade Personen, die aktuell noch herkömmliche Zigaretten rauchen, weil das Aufhören ihnen zu schwergefallen ist, die aber bereits mit der E-Zigarette als Ersatz liebäugeln, ist dieser Beitrag daher sehr zu empfehlen.

Was ist eigentlich Nikotin?

Jeder hat schon einmal was von diesem Stoff gehört, aber kaum einer weiß genaue Fakten darüber. Rein wissenschaftlich betrachtet ist Nikotin ein Alkaloid, dass besonders in den Blättern der Tabakpflanze, allerdings auch in einigen Nachtschattengewächsen natürlich vorkommt. Weiterhin verfügt dieser Stoff nachweißlich über erregende oder lähmende Wirkungen auf das vegetative Nervensystem. Vor allem aber ist Nikotin der grundlegende, süchtig machende Stoff in Tabak. In niedrigen Dosen wirkt Nikotin stimulierend, kann appetitmildernd wirken und die Alarmbereitschaft schärfen. Je höher die Dosis, desto eher wirkt dieser Stoff allerdings wie ein Sedativum. Nikotin unterstützt dann die Entspannung und wirkt beruhigend. Raucher machen sich diesen Effekt oft unbewusst zunutze, in dem Sie tiefere Züge nehmen, sofern sie ein entspannenderes Erlebnis wünschen und eher flache Züge für den stimulierenden Effekt der Zigarette. Ein großer Vorteil der E-Zigarette und des Vapens liegt hier ganz klar darin, dass man den Nikotingehalt des Dampfes frei kontrollieren kann, um genau den gewünschten Effekt zu erzielen.

Wie viel Nikotin steckt in einer herkömmlichen Zigarette?

Auf einer jeden Zigarettenschachtel finden sich auch Informationen bezüglich des Nikotingehalts ihres Inhalts. Trotzdem ist eine pauschale Antwort wie die dort abgedruckte nur sehr schwer zu kalkulieren. Das Hauptproblem ist die Tatsache, dass der Nikotingehalt von Tabakpflanzen stark variiert und zwischen einem halben und drei Prozent liegen kann (im Trockengewicht). Die Standardzigarette enthält circa 10 mg Nikotin bevor sie angezündet wird. Oftmals benennt die auf der Packung abgedruckte Nummer allerdings nur einen Gehalt von einem Milligramm. Das hängt damit zusammen, dass nicht der Nikotingehalt der Zigarette damit gemeint ist, sondern die Menge die beim Rauchen vom Menschen tatsächlich aufgenommen werden kann. Ein großer Teil des Nikotins verwandelt sich schlichtweg in Rauch und steigt in die Luft auf. Ein weiterer Teil verbleibt beim Rauchen im Filter. Die Angabe setzt sich also dadurch zusammen, dass es nur etwa 10% des in der Zigarette befindlichen Nikotins tatsächlich in die Blutbahn des Rauchers schaffen.

Symptome eines Nikotinentzugs

Wird das Rauchen eingestellt, reduziert sich schrittweise der zuvor aufgenommene Nikotingehalt im Blut, wodurch unterschiedliche Symptome ausgelöst werden. Diese lassen sich dabei in körperliche sowie psychologische Auswirkungen unterteilen, wobei nicht pauschalisiert werden kann, dass jeder, der mit dem Rauchen aufhört, auch jedes dieser Symptome durchlebt. Im Regelfall verspürt jeder einen eigenen Mix, aber einige der Symptome sind auf jeden Fall spürbar.

  • Verlangen nach Nikotin
  • Angstzustände
  • Konzentrationsschwäche
  • Reizbarkeit
  • Wut
  • Gewichtszunahme
  • Depression oder schlechte Laune
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schweißausbrüche

Gerade die Personen, die eine große Zahl von Symptomen in schwerem Maße durchleben, können dadurch ein immens hohes Verlangen nach einer Zigarette verspüren. Will man wirklich rauchfrei bleiben, müssen diese also entweder überwunden oder gänzlich vermieden werden. Letzteres ist beispielsweise dadurch möglich, einen sichereren Zugang zu Nikotin zu finden.

Der Verlauf eines Nikotinentzugs

Wer schon einmal versucht hat mit dem Rauchen aufzuhören, der weiß genau, dass so etwas besser gut geplant ist, um sicher zu stellen, dass man es sich so einfach wie möglich macht. Mithilfe des im Folgenden aufgelisteten Verlaufs kann gut nachvollzogen werden, was Raucher durchmachen, sobald Sie sich für das Aufhören entscheiden.

4 Stunden nach der letzten Zigarette

Im Regelfall verspürt ein Raucher spätestens vier Stunden nach der letzten Zigarette das erste Verlangen nach neuerlicher Suchtbefriedigung, da die Menge an Nikotin im Blut zu diesem Zeitpunkt spürbar abgesunken ist.

10 Stunden nach der letzten Zigarette

Nach zehn Stunden, wenn man beinahe einen ganzen Tag ohne Zigarette überstanden hat, können sich Gefühle der Rastlosigkeit einschleichen. Vielleicht hat man jahrelang eine Routine gehabt, noch eine letzte Zigarette zu rauchen. Wer nicht rückfällig wird, dürfte allerdings dennoch gut einschlafen können.

1 Tag nach der letzten Zigarette

Am zweiten Tag nach dem Rauchstopp wachen ehemalige Raucher meist leicht verstört auf, weil die unangenehmsten Symptome des Entzuges nun einsetzen. Man verspürt Panik und Reizbarkeit und zettelt vielleicht sogar einen Streit an. Wichtig ist es hier, auch weiterhin der Herr über die eigenen Emotionen zu bleiben und zu wissen, dass das Verhalten zu den Symptomen gehört.

2 Tage nach der letzten Zigarette

Zwei Tage später ist normalerweise der Zeitpunkt an dem die meisten rückfällig werden. Jetzt setzen neben den Gefühlsschwankungen auch starke Kopfschmerzen ein. Allerdings sollten diese nicht länger als den Tag über andauern.

2,5 Tage nach der letzten Zigarette

Während der dritte Tag voranschreitet, tut das auch der eigene Stresspegel. Man sollte anderen Menschen in der Zeit daher lieber aus dem Weg gehen. Viel Trinken und Bewegung helfen dabei, den Wunsch nach der Zigarette abzumildern.

3 Tage nach der letzten Zigarette

Gute Nachrichten! Die schlimmsten Entzugserscheinungen sind überwunden. Das Verlangen dürfte weniger geworden sein und es wird von nun an immer einfacher, nein zur Zigarette zu sagen.

Wie gefährlich ist Nikotinkonsum

Obwohl viele Menschen annehmen, vom Nikotin ginge die Hauptgefahr des Rauchens aus, ist das doch nicht der Fall. Während Nikotin zwar für die Abhängigkeit der Menschen von der Zigarette sorgt und ein Aufhören so schwierig macht, birgt es auf sich allein gestellt kaum Risiken für die Gesundheit. Stattdessen ist es der Mix der vielen gefährlichen Chemikalien, die beim Verbrennen von Tabak entstehen, die die Gefahren für die Gesundheit der Raucher bewirken. Aus diesem Grund sind auch beispielsweise Nikotinpflaster oder Kaugummis eine bewährte Möglichkeit, um mit dem Rauchen aufzuhören ohne Entzugserscheinungen zu bekommen. Die beste Möglichkeit allerdings, um mit dem Rauchen zu stoppen, ist die E-Zigarette. Es wurde sogar nachgewiesen, dass Nikotin deutlich weniger abhängig macht, wenn es nicht geraucht wird. Natürlich ist Vapen nicht zu hundertprozent sicher und birgt mehr Risiken für die Gesundheit, als gänzlich aufzuhören, aber der Griff zur E-Zigarette ist um 95% gesünder als der Griff zur Zigarette. Bis heute stellt das Vapen daher funktionalste und wirkungsvollste Möglichkeit dar, Menschen von der Zigarette abzubringen und die Gesundheitsrisiken, die von dieser ausgehen, zu minimieren.

Wer mit dem Rauchen aufhören will, der hat höchstwahrscheinlich früher oder später mit starken Symptomen und Nebenwirkungen seines Entzugs zu kämpfen. Allerdings existieren auch Lösungen für dieses Problem. Da es nicht allein das Nikotin ist, das für ein erhöhtes Krebsrisiko und andere Gefahren verantwortlich ist, kann schon das Verwenden einer sichereren Quelle zu großen Vorteilen führen. Vapen ist wenigstens 95% sicherer als rauchen und die Möglichkeit, den Nikotingehalt selbst zu bestimmen, hilft sogar dabei, die Sucht nach und nach abzumildern. Falls du noch Fragen zu dem Thema hast, kannst du uns einfach über unsere Kontaktmöglichkeiten erreichen.

Hier findest du spezielle E-Zigaretten für Einsteiger, die dir dabei helfen, endlich mit dem Rauchen aufzuhören.

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