E-Zigarette: Ratgeber zum Kauf

Wer schon mal das Rauchen aufgeben wollte, weiß, wie schwer das sein kann. Anstatt eines kalten Entzugs setzen viele Raucher mittlerweile auf die weniger schädliche Alternative für den Nikotinkonsum: die E-Zigarette. Sie kann nachweislich bei der Rauchentwöhnung helfen und setzt den Nutzer durch den Dampf-Vorgang erheblich weniger Schadstoffen aus. Gleichzeitig bringt die elektronische Zigarette einige Vorteile mit sich. Was diese Rauch-Alternative so beliebt macht und worauf du beim Kauf achten solltest, erfährst du hier bei uns. Jetzt deine E-Zigarette online bei dampftbeidir.de bestellen!

Die Bestandteile einer E-Zigarette

Eine elektronische Zigarette gleicht heutzutage einem kleinen Computer. War sie vor einigen Jahren noch mit einer einzigen Funktion ausgestattet - nämlich der des Verdampfens des Liquids - kannst du heute viele Modelle deinem Dampf-Genuss anpassen.

Doch wie funktioniert das Dampfen mit der E-Zigarette? Dazu müssen wir uns anschauen, wie sie aufgebaut ist und wozu die einzelnen Teile dienen.

1 Das Mundstück - auch Drip Tip genannt - wird oben auf den Verdampfer geschraubt und dient dazu, den Dampf in den Mund zu leiten. Je nach Inhalation (MTL oder DL), ist das Mundstück schmaler oder weiter geöffnet. Die meisten Hersteller nutzen Kunststoff für die Herstellung.
2 Der Verdampfer ist der Tank, der das Liquid fasst und worin es in Dampf umgewandelt wird. Oben wird das Mundstück aufgeschraubt. Der Verdampfer selbst sitzt auf dem Akkuträger. Der Tank kann aus Kunststoff oder Glas bestehen und verschieden groß sein. Befüllt werden die meisten Verdampfer durch eine kleine öffnung von oben
3 Mit dem Verdampferkopf, der auch Coil genannt wird, erhitzt du das E-Liquid im Tank. Daher befindet sich der Coil auch im Verdampfer. Er besteht aus Draht, der um Watte gewickelt ist. Die Watte ist mit Liquid getränkt. Der Draht wird beim Zug an der E-Zigarette stark erhitzt, sodass das Liquid verdampft und durch das Mundstück inhalierst du den Dampf. Die Coils müssen regelmäßig ausgewechselt werden und sind modellspezifisch.
4 Ohne den Akkuträger geht nichts, denn der enthält sowohl den Akku - also den Energielieferanten - für deine E-Zigarette als auch die restliche Elektronik, mit der du deine "E-Kippe" steuerst. Auch der Schutzmechanismus ist darin verbaut. Je nach Modell ist der Akkuträger als Tube oder Box Mod erhältlich und mit einem Display ausgestattet. Achte darauf, dass dein Verdampfer mit dem Akkuträger kompatibel ist. Aufladen kannst du die Akkus über den eingebauten USB-Port.
5 Bei den Akkus solltest du stets darauf achten, dass du die richtige Größe und Leistung für deinen Akkuträger wählst. Hier gibt es drei verschiedene Akkugrößen, die fürs Vapen verwendet werden: 18650, 20700 und 21700. Die Gängigste ist die erste. Achte ebenfalls darauf, dass deine Akkus stets intakt und beim Transport sicher verstaut sind. Für Dampf-Anfänger setzen die Hersteller auf E-Zigaretten mit fest verbauten Akkus, die sich nicht austauschen lassen. So kannst du auch nichts falsch machen.

Wie funktioniert das Dampfen mit der E-Zigarette?

Das Prinzip des Dampfens ist einfach: Ist die E-Zigarette eingeschaltet, wird über den Bedienknopf am Akkuträger der Heizvorgang aktiviert. Dabei erhitzt sich der Coil, der um die Watte gewickelt ist und sich im Verdampfer befindet. Die entstehende Hitze verdampft das Liquid, das die Watte tränkt. Es entsteht Dampf, den der Nutzer über das Mundstück inhaliert.

Je nach Modell der E-Zigarette, kann der Nutzer einstellen, wie stark der Dampf sein soll bzw. wie stark das Liquid erhitzt wird. Das wirkt sich auf die Dampfmenge aus, die beim Zug entsteht. Die E-Liquids kannst du entweder fertig gemixt kaufen oder selber mischen. Dabei kannst du auch selber entscheiden, ob du dein Liquid mit oder ohne Nikotin dampfen möchtest. Mit dem Nikotin-Liquid-Rechner kannst du ganz einfach berechnen, wie viel Liquid und Nikotin du für deinen Mix benötigst.

Die verschiedenen Arten zu Dampfen

Die E-Zigarette kann zur Rauchentwöhnung beitragen. Das, was viele Raucher nicht missen möchten, ist das Ritual des Rauchens: rausgehen, mit anderen in der Pause plaudern, die Hände beschäftigen, Zeit überbrücken. Mit einer E-Zigarette behältst du diese Gewohnheiten zunächst bei. Lediglich der Dampf-Vorgang ist etwas anders.

Mouth-to-Lung

Mit dem Mouth-to-Lung-Dampfen (MTL) - auch Backen-Dampfen genannt - behält der Nutzer den gesamten Vorgang wie gewohnt bei. Der Dampf wird zunächst in den Mund eingesogen und dann erst in die Lunge weiter eingeatmet, wie bei einer herkömmlichen Zigarette. Die Liquids, die für das MTL-Dampfen ausgelegt sind, können einen höheren Nikotingehalt aufweisen und sollten möglichst nicht direkt auf Lunge gedampft werden, da sie dafür zu stark sind. Bei dieser Technik werden auch eher kleine Mengen Dampf inhaliert.

Direct-to-Lung

Beim DL-Dampfen zieht der Nutzer den Dampf direkt in die Lunge ein, wie bei einer Shisha. Hier kommen deshalb nur geringe Nikotinmengen zum Zuge, da viel größere Mengen Dampf aufgenommen werden. Bei vielen neuen Modellen kann der Nutzer über seinen Akkuträger bzw. die eingebaute Software steuern, wie stark der Coil erhitzt wird. Ist die E-Zigarette zu stark eingestellt, führt der Dampf beim Inhalieren schnell zu Husten. Achte also besonders am Anfang darauf, mit einer niedrigeren Wattzahl zu beginnen.

Die perfekte E-Zigarette für Einsteiger

Für Dampf-Anfänger eignen sich Pod-Systeme am besten. Hier ist der Verdampferkopf fest im Verdampfer integriert, sodass der Vaper nichts weiter zu tun braucht, als sich sein Liquid aufzufüllen und loszudampfen. Die einfache Handhabung erleichtert Rauchern den Umstieg auf die E-Zigarette. Zu beachten ist dabei nur, dass das Liquid zur E-Zigarette passt. über das Pod-System kannst du, je nach Modell, sowohl MTL- als auch DL-dampfen. Einsteiger sollten eher auf E-Zigaretten mit geregelten Akkuträgern zurückgreifen, da diese über eine Sicherheitselektronik verfügen, die den Nutzer bei falscher Handhabung - z.B. durch den Einsatz unpassender Akkus - vor Verletzungen durch Kurzschlüsse schützt. Für Anfänger eignen sich ebenfalls Startersets, da sie alles enthalten, was der Vaper für seinen Dampf-Genuss braucht.

E-Zigaretten für Selbstwickler

Die fortgeschritteneren Vaper kennen ihre E-Zigaretten gut und viele setzen auf selbstgewickelte Coils sowie ganz nach eigenem Geschmack gemischte Liquids. Bei den Selbstwicklern gibt es verschiedene Verdampfer, die nach Belieben gewählt werden. Dampfer sehen in den Selbstwickelverdampfern diverse Vorteile. Für viele, denen das Tüfteln liegt, ist das zu einer Art Hobby geworden. Das Selbstwickeln spart auf Dauer definitiv Kosten, denn immer wieder neue Fertigcoilverdampfer zu kaufen geht ins Geld. Auch können Vaper so die E-Zigarette an die eigenen Bedürfnisse anpassen und einen klareren Geschmack erzielen.

Hier gilt es zwischen den verschiedenen Verdampfern zu unterscheiden. Zur Auswahl stehen RDAs, RTAs und RDTAs:

  • Rebuildable Dripper Atomizer (RDA) sind Tröpfel Selbstwickelverdampfer ohne Tank. Hierbei wird das Liquid direkt auf die Watte getröpfelt. Der Nachteil liegt darin, dass oft nachgefüllt werden muss.
  • Rebuildable Tank Atomizer (RTA) sind ganz normale Tankverdampfer mit selbst gewickeltem Coil.
  • Rebuildable Tank Dipper Atomizer (RDTA) sind Hybride. Der Liquid Tank liegt hierbei unter dem selbst gewickelten Coil.

Zusätzlich benötigst du zum Selbstwickeln passendes Zubehör, darunter Werkzeug sowie Draht und Watte. Wenn du noch nie selber gewickelt hast, kannst du dir in Video-Tutorials alles genau anschauen und ausprobieren.

Neben Selbstwickelverdampfern kannst du dir auch deine Liquids selber zusammenstellen. So kannst du ganz individuell bestimmen, wie intensiv dein Aroma schmecken soll und ob bzw. wie viel Nikotin du drin haben möchtest. Das E-Liquid besteht im Wesentlichen aus einer Base und einem Aroma. Beide Flüssigkeiten werden in einem passenden Mischverhältnis zusammengefügt. Wenn du dich genauer informieren willst, wie das funktioniert, findest du alle Schritte ausführlich dargestellt in unserem Video.

Worin liegen die Vorteile von E-Zigaretten?

Dass Rauchen oder auch Dampfen gesundheitsschädigend ist, ist keine Neuheit. Trotz aller Negativ-Schlagzeilen ist die Vaper-Gemeinde allerdings überzeugt davon, dass Dampfen weitaus weniger schädlich ist als Rauchen. Das belegen auch Zahlen und Fakten. Beim Dampfen findet kein Verbrennungsprozess statt. Die giftigen Stoffe, die sich beim Verbrennen in der herkömmlichen Zigarette bilden, entfallen. Zudem sind im E-Liquid von Anfang an keine giftigen Inhaltsstoffe, wie Teer, Arsen oder Blei enthalten.

Zudem kann der Umstieg auf die E-Zigarette dabei helfen, das Rauchen aufzugeben. Und das sogar erfolgreicher und nachhaltiger als kalter Entzug oder Hilfsmittel wie Pflaster, Nikotin-Kaugummis oder Mundsprays. Weitere Vorteile von E-Zigaretten sind:

  • Du kannst aus unzähligen Aromen deinen Lieblingsgeschmack aussuchen und auch immer wieder zwischen den Aromen hin und her switchen.
  • Auf Dauer sind E-Zigaretten weitaus günstiger als herkömmliche Zigaretten.
  • Wenn du niemanden damit störst, kannst du auch in Innenräumen dampfen.
  • E-Zigaretten bzw. der Dampf ist viel weniger gesundheitsschädlich als Zigarettenrauch.
  • Es entsteht kein unangenehmer Geruch, der sich in deinen Klamotten und in den Haaren festsetzt.
  • Du kannst selber bestimmen, mit welcher Nikotinstärke du dampfen möchtest.

Auch wenn der Vaping-Konsum umstritten ist, liegen die Vorteile doch klar auf der Hand. überzeugen muss sich allerdings jeder selber. Deshalb stehen wir dir bei Fragen rund um die E-Zigarette stets beratend zur Seite.

In unserem großen Sortiment findest du E-Zigaretten sowie alle Ersatzteile und Zubehör von renommierten Marken wie Uwell, SMOK, Wotofo, GeekVape und vielen mehr. Unsere Fachexperten beraten dich gerne zum Kauf deiner ersten E-Zigarette oder zu unseren Produkt-Neuheiten. Auch für die etablierten Dampfer gibt es in unserem Online Shop stets etwas zu entdecken. Halte dich mit den Beiträgen aus unserem Blog auf dem Laufenden.

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