Alles was man über mechanische Mods wissen sollte

11.06.2018 10:47

Immer auf der Suche nach dem optimalen Verdampfer sind viele Vaper mit Freude von starker Dampfproduktion sicherlich schon auf den Begriff „mechanical Mod“ oder mech. Mod gestoßen. Im Zeitalter der vielen kleinen regelbaren Boxen kommt zu Recht die Frage auf, welche Gründe für ein mechanisches (elektronisch ungeregeltes) Dampferlebnis sprechen. Wer sich damit nicht auskennt, für den erscheint die Thematik zunächst oft komplex oder schwierig. Da uns immer wieder Fragen über diese Kategorie an E-Zigaretten erreichen und wir festgestellt haben, wie viele Unklarheiten immer noch bestehen, möchten wir in diesem Beitrag einen kurzen Überblick über mechanische Mods teilen, um Einsteigern den sicheren Umgang mit den komplexen Geräten zu erleichtern.

Mechanische Mods einfach erklärt

Mechanische Mods oder mech. Mods sind nicht die elitären Geräte, als die sie oftmals angepriesen werden. Vielmehr ist es tatsächlich so, dass es sich dabei um Geräte handelt, bei denen die Verdampfereinheit direkt mit dem Strom der Batterie versorgt wird. Auch wenn viele Einsteiger davon ausgehen, mechanische Mods seien nur von Profis oder Elektrotechnikern zu durchschauen, ist doch das Gegenteil der Fall und mech. Mods verfügen über den einfachsten Aufbau aller Formen von E-Zigaretten.

Der Aufbau von mech. Mods

Mechanische Mods bestehen nur aus sehr wenigen Einzelteilen und sie setzen sich folgendermaßen zusammen:

  • Gehäuse – Für mechanische Mods sind allerhand unterschiedlicher Gehäuse erhältlich. Auf dem Markt wird eine Vielzahl boxförmiger, wie auch stabförmiger Gehäuse angeboten. Diese können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie beispielsweise Metall oder sogar Holz. Viele Hersteller haben es sich auch zur Aufgabe gemacht, ausgefallenere Materialien einsetzen und verwenden dabei zum Beispiel Upcycling oder lassen gewöhnliche Ausgangsstoffe von Künstlern veredeln.
  • Batterie – Mechanische Mods beinhalten mindestens eine, oftmals aber auch mehrere Batterien. Der Typ sowie die Anzahl sind dabei genau auf die Bedürfnisse von Gerät und Verwender abgestimmt. Kommerziell erhältliche Mods haben meist nur Platz für 1-2 Batterien während bei DIY Geräten der Trend herrscht, so viele Batterien wie möglich zu integrieren. Vereinzelt teilen Dampfer mit, dass es ihnen schon gelungen ist, mehr als 20 Batterien in selbstgebaute mechanische Mods einzufügen. In Abhängigkeit der Größe des Gehäuses sowie der eigenen Wünsche, lässt sich das jedoch beinahe beliebig steigern.
  • Verdampfer – Was den Verdampfer betrifft, so sind mechanische Mods besonders flexibel. Sie stellen keine bestimmten Anforderungen sondern funktionieren mit jedem Verdampfer oder Coil, unabhängig vom voreingestellten Widerstand.

Wie funktionieren mechanische Mods?

Mech. Mods verfügen über ein sehr eingeschränktes Repertoire an Funktionen. Im Inneren des Gehäuses befindet sich die Batterie, deren Plus- und Minuspol mit dem Mod verbunden sind. Wird das Mod nun durch einen Knopfdruck befeuert, wird der Stromkreis auf mechanische Weise geschlossen. Das erlaubt einen Energiefluss zwischen Batterie und Coil. Es gibt keine Steuerboards oder andere technische Ergänzungen. Mechanische Mods basieren auf dem System eines simplen Stromkreises, der von einer Batterie mit Strom versorgt wird.

Wofür eignen sich mechanische Mods?

Grundlegend lässt sich festhalten, dass mechanische Mods am besten für fortgeschrittene Dampfer geeignet sind. Sie sind besonders für jene Dampfer konzipiert, die ein komplett anpassbares Dampfergebnis wünschen und dafür auch gewillt sind, einen zusätzlichen Aufwand zu investieren. Für manche liegt der Fokus da auf einer maximalen Dampfproduktion. Sie wollen möglichst viel Power zum Coil leiten, um ganze Räume mit Dampf zu füllen. Damit gehen die Funktionen vieler mechanischer Mods weit über die Möglichkeiten anderer handelsüblicher Modelle hinaus. Mech. Mods eignen sich nicht für den Durchschnittsvaper geeignet, der einfach nur ein einfaches und sanftes Dampferlebnis wünscht. Manche ziehen es schlichtweg vor, eine to-go Option zu haben, die keinen Aufwand benötigt. Hierfür sind regulierte Mods in Box- oder Stabform die ideale Lösung.

Mechanische Mods vs. Regulierte Mods

Der größte Unterschied zwischen mechanischen Mods sowie den herkömmlichen Modellen ist, dass mech. Mods unregulierbar sind. Regulierte Mods verfügen über einen eingebauten Chip zwischen Batterie und Coil, der den Nutzer vor Überhitzung des Geräts oder Kurzschlüssen schützt. Regulierte Mods sind so konzipiert, dass Fehler schnell erkannt werden, noch bevor diese zu Problemen führen können. Keine Sicherheitsfeatures bieten dagegen Unregulierte, mechanische Mods. Aus diesem Grund ist ihre Verwendung gefährlicher als die der anderen Modellen. Regulierte Mods sind schnell zu begreifen – man erhält genau das Gerät, das man beim ersten Blick in der Verpackung erwartet. Anpassbar ist hier höchstens die Batterie, die sich durch eine andere ersetzen lässt oder der auswechselbare Coil, sofern das Gerät dies unterstützt. Unregulierte, mechanische Mods lassen sich hingegen mit einer Vielzahl von Optionen aufbauen.

Sind mechanische Mods wirklich sicher?

Mechanische Mods können bei sachgerechtem und korrektem Umgang auch sicher verwendet werden. Allerdings lässt sich nicht leugnen, dass häufig Fehler durch die verwendeten Batterien verursacht werden. Da keine Platine verbaut wurde, gibt es auch keine Schutzfunktion, die das Gerät vor Schäden bewahren kann. Fehlfunktionen von Batterien können daher ein Überladen, Fehlfeuer, Überhitzung oder sogar ein Platzen verursachen.

Unsere Sicherheitstipps für Nutzer mechanischer Mods

Bei mechanischen Mods ohne Regulation, müssen die Sicherheitsmaßnahmen vom Dampfer selbst durchgeführt werden und auch dann, wenn die E-Zigarette gerade nicht im Gebrauch ist. Ohne Hilfe eines eingebauten Sicherheits-Systems sollte man die folgenden Tipps bei der Benutzung mechanischer Mods beherzigen:

  • Fehlfunktionen von Batterien vermeiden – Die meisten Sicherheitsprobleme beginnen bei der Batterie. Fehlfunktionen lassen sich folgendermaßen vermeiden:
  1. Die richtige Batterie verwenden: Während es eine Menge unterschiedlicher Batterien für mechanische Mods gibt, sollte man hier nicht willkürlich wählen. Es gibt Batterien, die sich chemisch anders zusammensetzen oder über eine andere Leistung verfügen. Andere hingegen für Schäden deutlich anfälliger. Grundsätzlich sollten Lithium-Mangan Akkus den Lithium-Ionen Akkus vorgezogen werden, da sich diese im Gebrauch als sicherer erwiesen haben.
  2. Batterien regelmäßig laden aber nicht überladen:  Eine überladene Batterie ist ebenso gefährlich wie eine die nicht rechtzeitig geladen wurde. Mit einem Multimeter lässt sich der Ladezustand gut messen. Aufgeladene Batterien sollten dabei einen Wert von 4,2 Volt erreichen. Ein Aufladen der Batterie wird ab einem Wert von 3,3 Volt nötig.
  • Regelmäßig nach Kurzschlüssen schauen – Regulierte Mods sind so gebaut, dass diese gar nicht erst befeuert werden können, wenn der Verdampfer einen Kurzschluss feststellt. Eine solche Vorsichtsmaßnahme existiert bei mech. Mods nicht. Sie werden bereits bei einem Widerstand von 0 Ohm befeuert. Als Dampfer sollte man daher wissen, dass es hier keine Schutzbarriere gibt. Beim Kauf des Verdampfers sollte daher unbedingt auf die Höhe des Widerstandes geachtet werden. Ein Standard Widerstand von 2,4-3,0 Ohm ist ideal, um spätere Probleme zu vermeiden. Erfahrene Dampfer können auch bei mechanischen Mods einen geringeren Widerstand probieren, allerdings gilt die Regel, dass man sich lieber an sichere Werte halten sollte.
  • Luftfluss sicherstellen – Es sollte stets sichergestellt sein, dass das mech. Mod über ausreichend offene Luftlöcher verfügt, um einen genügenden Luftfluss zu gewährleisten. Ohne diese Öffnungen baut sich schnell ein Druck im Gerät auf, der sehr gefährlich werden kann. Ist ein ausreichender Luftstrom gegeben, kann der Druck abgelassen werden, bevor dieser einen gefährlichen Level erreicht oder das Gerät platzen kann.
  • Fehlzündungen vermeiden – Versehentliche Fehlzündungen können die Batterien arg strapazieren. Kommt es aus Versehen zu einer Zündung, kann sich dies zu einem großen Gefahrenpotential (z.B. beim Tragen in der Hosentasche) entwickeln. Regulierte Mods haben meist auch hierfür einen Schutz, in dem sie das Anfeuern meist nur zeitlich begrenzt (z.B. für 10 Sekunden) erlauben. Einige mechanische Mods bereits einen Schließmechanismus, mit dem man das Gerät praktisch abschließen kann, um bei Nichtgebrauch ein Feuern zu verhindern. Allerdings existiert dieses Feature bei Weitem nicht in allen Geräten. Zum Eigenschutz sollte man daher die E-Zigarette sicher lagern, wenn diese nicht in Gebrach ist.. Alternativ kann zum Beispiel auch der Verdampfer entfernt werden, sodass eine unerwünschte Fehlzündung unmöglich wird.

Mechanische Mods und Fälschungen

Weiterhin sollte man sich bei Anschaffung eines mechanischen Mods h auch mit den Themen Klons und Fälschungen auseinandersetzen. Nur so gelingt es, ein sicheres Equipment zu erwerben. Ein leichtes Zusammensetzen des mechanischen Mods macht es zu dem am häufigsten imitierten Geräte in der E-Zigaretten Industrie. Klone und Fälschungen als Originalnachbildungen sollen den Einsteiger mit ihrer exakten Bauweise hinters Licht führen, solange deren Auge noch nicht darauf geschult ist, No-Name Produkte zu erkennen. Fälschungen hingegen, sollen keine authentische Nachbildung eines mech. Mods sein, sondern den allgemeinen Look imitieren. Klone hingegen sollen Menschen anlocken, die für eine günstige mech. Mod Alternative suchen und dabei glauben, ein echtes Markenprodukt zu erwerben. Viele dieser Nachbauten haben dabei gar keine schlechte Konstruktion. Echte Fälschungen, bei denen einzig ein gewisser Look erzeugt werden soll, sollten jedoch mit großer Vorsicht betrachtet werden. Händler, die solche Kopien oder Fälschungen verkaufen, geben meist nicht viel auf die Sicherheit ihrer Kunden. Aus diesem Grund sollte man beim Einkauf seiner E-Zigarette auch nur auf eine vertrauenswürdige Quelle setzen und das erworbene Gerät nach Erhalt noch einmal kontrollieren. Nur, wenn man sichergestellt hat, das gewünschte Gerät erhalten zu haben, sollte man mit dem Dampfen fortfahren.

Wenn mechanische Mods nicht das Richtige sind

Manche Dampfer lieben mechanische Mods. Für andere sind diese Geräte allerdings absolut gar nicht geeignet. Jeder Dampfer wünscht sich am Ende ein Gerät, das sicher im Gebrauch ist. Viele kommen deshalb zu der Schlussfolgerungen, dass sie sich ein Gerät mit eingebauten Sicherheitsfeatures wünschen, damit sie sich selbst mit dem Thema Sicherheit nicht mehr befassen brauchen.  Es gibt allerdings auch eine Menge Dampfer, die gern am eigenen Dampfer herumbauen und denen es wichtig ist, das optimale Dampferlebnis entsprechend der eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen zu kreieren. Sie bauen dafür ganze E-Zigaretten selbst, während andere dafür einfach den Weg ins nächste Geschäft suchen.

Glücklicherweise findet sich für jeden Dampfer das passende Gerät, ob man nun herkömmliche E-Zigaretten bevorzugt, oder mech. Mods. Sollten noch Fragen bestehen, sind wir über unsere Kontaktmöglichkeiten jederzeit erreichbar.

Hier gibt es unsere beliebtesten mech. Mods.

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