Test: Berserker V1.5 & Zeus X

13.09.2019 13:02

In diesem Beitrag möchten wir dir einmal zwei aktuelle Selbstwickelverdampfer vorstellen, die wir extra für dich getestet haben. Als erstes haben wir uns den Zeus X Verdampfer von Geekvape ganz genau angeguckt. Danach stellen wir dir noch den Berseker V.15 von Vandyvape vor. Beide Verdampfer sind sogenannte RTA (= Rebuildable Tank Atomizer), also Selbstwickel Tankverdampfer. Trotz dieser Gemeinsamkeit könnten die Geräte jedoch kaum unterschiedlicher sein - mehr dazu im Test.

Zur Information: Für den Test haben wir den Jackaroo Akkuträger von VandyVape verwendet. Zu der Box gibt es nach den Tests der Verdampfer ein kurzes Fazit.

Der Zeus X RTA von Geekvape im Test

Fakten, Neuheiten & Optik des Zeus X

Der Zeus X muss hohen Ansprüchen gerecht werden, denn inzwischen ist er bereits die dritte Generation der Zeus-Serie und soll deren finales Modell darstellen. Bevor wir mit dem Test starten hier jedoch erstmal alle wichtigen Fakten auf einen Blick:

  • Durchmesser: 25mm
  • Höhe: 47,8mm
  • Top-Filling
  • Anschluss für Akkuträger: 510er
  • Single- und Dual-Coil Betrieb möglich
  • Stufenlos regelbare Top-Airflow mit 3D-Eigenschaft
  • 2 Gläser für den Liquid-Tank im Lieferumfang:
    • Tank 1: Bauchglas mit 4,5ml Volumen
    • Tank 2: Gerades Glas mit 3,5ml Volumen
  • 810 Drip Tip (510 Drip-Tip mit Adapter möglich)
  • Nutzung: Direct-to-Lung (DL)

So. Kommen wir nun zum Test des guten Stücks. Der Zeus X ist wie gesagt das dritte Modell seiner Serie und vereint nicht nur alle positiven Eigenschaften seiner Vorgänger in sich, sondern verabschiedet sich auch von all ihren Schwächen und Nachteilen.

Die auffälligste Verbesserung dabei: der Verdampfer ist absolut auslaufsicher. Dies ist vor allem der ausgeklügelten 3D Top-Airflow zu verdanken. Bei einer herkömmlichen Top-Airflow zieht der Luftstrom nämlich lediglich über den Coil, während die Luft beim Zeus X zunächst nach unten unter den Coil geleitet wird und erst anschließend Richtung Mundstück. Durch die Top-Airflow schließt der Verdampfer an der Unterseite absolut lückenlos und wird durch die O-Ringe perfekt abgedichtet. Die ausgeklügelte Airflow hat jedoch noch einen weiteren Vorteil, denn Sie ist eigentlich für einen besonders guten Geschmack konzipiert - und das schmeckt man auch!

Auch die Optik des Zeus X wurde aufpoliert. Zwar wirkt der Verdampfer insgesamt sehr wuchtig und massiv (was durch das große 810 Drip Tip noch verstärkt wird), allerdings auch sehr edel und hochwertig. Vor allem das Markenzeichen der Zeus-Serie, der aufgedruckte Gott des Blitzes im Inneren des Tanks, sieht einfach nur cool aus. Für unseren Test haben wir zu der Edelstahl Variante gegriffen, den Zeus X gibt es aber auch in anderen Farben wie beispielsweise Schwarz, Blau oder im Rainbow Look.

Wie wickelt und dampft sich der Zeus X?

Auch bei dem Coil Deck haben sich die Köpfe von Geekvape einige Gedanken gemacht. Im Gegenteil zu den Vorgängern musst du den Draht beim Zeus X nicht aufgrund großer Platten vorher kürzen, sondern kannst den überschüssigen Draht bequem nach dem Einbau abzwicken.

Für den Test haben wir unsere hauseigenen NI80 Staggered Fused Clapton Coils verwendet, wobei auch die beigelegten Coils von Geekvape bei einem kurzen Versuch durchaus überzeugt haben.

Nachdem die Coils saßen folgte natürlich noch die Watte. Damit der Kamin auch vernünftig drauf passt muss man die Watte durchaus etwas quetschen, nach ein bis zwei Versuchen solltest du den Dreh aber auf jeden Fall raus haben. Nimm jedoch nicht zu wenig Watte, da der Zeus X (so wie eigentlich fast alle Selbstwickler) dann beim Dampfen einiges an Liquid verspritzt. Falls du nicht das passende Werkzeug zum Selbstwickeln zur Hand hast, findest du das natürlich in unserem Shop. Insgesamt empfanden wir das Wickeln des Zeus X als ziemlich leichtgängig und es sind keine Probleme aufgetreten. Der gemessene Widerstand des Coils lag beim Test bei 0,17 Ohm und gedampft wurde mit 60 Watt.

Sobald du deine Wicklung fertig hast erwarten dich mit dem Zeus X nicht nur große Wolken, sondern auch eine erstklassige Geschmacksentwicklung. Sowohl selbstgemischte Liquids als auch Shake’n’Vapes lieferten gleichermaßen zufriedenstellende Ergebnisse. Durch das standardmäßig eingesetzte 810er Drip Tip kann man viel Luft und Dampf inhalieren und hat gleichzeitig ein angenehmes Gefühl. Das 810er Drip Tip ist zwar ziemlich kurz wodurch man leicht an die Top Cap kommen kann, diese erhitzt sich jedoch auch beim Dauerdampfen nicht allzu sehr - etwas gewöhnungsbedürftig, aber absolut kein Problem. Im Lieferumfang ist aber praktischerweise auch ein 510er Drip Tip Adapter mit dabei.

Das Liquid füllt man per Top-Filling in den Zeus X. Um die Löcher zum Auffüllen befindet sich eine kleine praktische Rinne im Top-Filling Ring. Durch diese Rinne wird verhindert, dass beim Liquid-Auffüllen etwas daneben geht.

Fazit zum Zeus X RTA Verdampfer

Der Zeus X hat uns in allen Punkten überzeugt und ist in unseren Augen nicht nur ein würdiger Nachfolger des Zeus und des Zeus Dual, sondern auch der perfekte Abschluss für die Zeus-Serie. Die Verarbeitung ist top, das Gefühl beim Dampfen ist sehr angenehm und das Wickeln mit dem überarbeiteten Deck funktioniert tadellos. Einziges Manko: der Verdampfer ist ziemlich wuchtig und beim Dampfen mit weit geöffneter Airflow hört man den Luftstrom durch den Zeus X sehr stark.

Der Zeus X hat es dir angetan? Hier erhältst du ihn in vielen verschiedenen Farben.

Der Berserker V1.5 MTL RTA von Vandyvape im Test

Fakten, Verbesserungen & Optik des Berserker V1.5

Beim Berserker V1.5 handelt es sich ebenfalls um eine überarbeitete Version eines älteren Verdampfers. Auch hier gibt es erst einmal alle wichtigen Fakten auf einen Blick:

  • Durchmesser: 24mm
  • Höhe: 32mm
  • Top-Filling
  • Anschluss für Akkuträger: 510er
  • Reines Single-Coil Deck
  • Bottom-Airflow mit 5 Stufen
  • 2 Gläser für den Liquid-Tank im Lieferumfang:
    • Tank 1: Glastank mit 2,5ml Volumen
    • Tank 2: Metalltank mit 3ml Volumen
  • Nutzung: Mouth-to-Lung (MTL)

Bei dem V1.5 hat Vandyvape im Vergleich zum Vorgänger die Airflow, das Drip Tip und die Top Cap überarbeitet. Optisch wirkt der Berserker V1.5 dadurch etwas ästhetischer und nicht mehr so lang gezogen. Die Airflow bietet mit 5 Stufen eine mehr als der Vorgänger, wodurch man das Dampfverhalten noch besser an seine eigenen Ansprüche anpassen kann.

Hinsichtlich des Drip Tips bekommt man mit dem Berserker V1.5 zwei Möglichkeiten zur Auswahl: ein schwarzes Kunststoff Drip Tip mit dünnen Rillen am unteren Ende und ein Edelstahl Drip Tip mit größeren Rillen und einem Aufsatz aus Delrin. Vor allem das Edelstahl Drip Tip verleiht dem Berserker V1.5 einen besonders coolen Look.

Wie wickelt und dampft sich der Berserker V1.5?

Das Coil Deck wurde im Vergleich zum Vorgänger beim V1.5 nur geringfügig geändert. Wenn man sich das Deck anschaut sieht man unter der Position einen kleinen Schlitz, durch den die Luft direkt auf den Coil geleitet wird. Der kleine Schlitz zeigt direkt, dass der Zug an dem Berserker sehr restriktiv ist - perfekt für einen Backendampfer.

Für den Test haben wir unsere hauseigenen NI80 MTL Clapton Coils verwendet (aber auch die beiliegenden Wicklungen sind durchaus gut). Die Coils lassen sich durch die gut greifenden Schraubenköpfe sehr leicht am Deck montieren und überstehender Draht kann einfach abgeknipst werden. Im Vergleich zum Vorgänger kann man die Watte hervorragend in die vorbereiteten Taschen im Deck unterbringen. Das gesamte Wickeln funktioniert beim Berserker V1.5 sehr leicht und ohne irgendwelche Probleme. Auch das Zusammensetzen nach dem Wickeln funktioniert gut. Der Kamin ist hervorragend verarbeitet und lässt sich einfach auf das Deck aufsetzen.

Die Löcher für das Top Filling sind relativ groß wodurch auch Pipetten komplett reinpassen. Im Vergleich zum Zeus X hat der Top-Filling Ring keine Rinne für das Liquid. Beim Befüllen muss man daher etwas darauf achten nicht zu kleckern, da sonst beim Aufsetzen der Top Cap etwas Liquid überlaufen könnte - kann man aber natürlich einfach wegwischen.

Das Dampfverhalten des Berserker V1.5 ist genau so, wie man es von einem MTL Gerät erwartet. Der Luftstrom beim Inhalieren ist sehr restriktiv, vor allem aufgrund des kleinen Airflow Schlitzes im Deck. Die Geschmacksentwicklung ist auch überzeugend. Beim Test fanden wir die Airflow auf der dritten Stufe am angenehmsten, wobei das aber natürlich jeder für sich selbst herausfinden muss.

Der gemessene Widerstand des Coils lag beim Test bei 1,41 Ohm und gedampft wurde mit 20 Watt. Trotz des für einen MTL Verdampfer typisch geringen Luftstroms kamen dabei relativ große Wolken zustande.

Fazit zum Berserker V1.5 MTL

Viel mehr lässt sich zum Berserker V1.5 eigentlich nicht sagen. Top Dampfverhalten, leicht zu Wickeln und ein cooles Design machen diesen Verdampfer zu einem absoluten Spitzengerät im Bereich der MTL Verdampfer. Der Liquid-Tank ist im Vergleich zum Zeus X zwar etwas kleiner, das ist allerdings aufgrund des geringeren Verbrauchs an Liquid kein Problem bei einem Backendampfer. Daher von uns ein klares Daumen hoch an Vandyvape und den Berserker V1.5.

Du möchtest den Berserker V1.5 selber ausprobieren? Hier erhältst du ihn in vier verschiedenen Farben.

Der Akkuträger im Test: Der Jackaroo von Vandyvape

Auch der für den Test verwendete Akkuträger stammt von Vandyvape. Dank seiner Eigenschaften ist der Jackaroo eine ideale Outdoor-Mod, denn er ist nicht nur stoßfest sondern auch wasser- und staubabweisend. Hier einmal alle Daten auf einen Blick:
  • Maße: 91mm x 48mm x 29mm
  • Ausgangsleistung: max 100 Watt
  • Modi: VW, VPC, TC, TCR, Bypass
  • Akku: 1x 21700/18650/20700 (Laden nur möglich extern über Ladegerät)
  • Widerstand Power: 0,10-3,5 Ohm Widerstand TC: 0,05-1,5 Ohm
  • 10 Sekunden maximale Befeuerung
  • Spezielles Bruch/Staub/Wasserfestes Material, (Wasserfest :30min / 1m)
  • Anschluss: 510er Pin

Für die verschiedenen Akkus liegt dem Jackaroo ein spezieller Adapter bei. Falls du beispielsweise nur 18650er Akkus hast, musst du nicht extra neue Akkus anschaffen.

Die schick gestaltete Anzeige auf dem Display zeigt euch alle wichtigen Informationen wie die Leistung, den Widerstand, die Akkuladung und einen Zugzähler. Eigentlich Standard für eine Boxmod mit Display, aber die coole Anordnung und Gestaltung der Elemente sind durchaus etwas Besonderes - und das ohne dabei zu verspielt zu wirken.

Besonders Positiv aufgefallen ist uns die gute Handhabung des Jackaroo. Sowohl das Material der Box als auch die Form ermöglichen einen festen und vor allem angenehmen Griff beim Dampfen und festhalten.

Auch die Jackaroo Modbox bekommst du bei uns im Shop in verschiedenen Farben.

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